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Das Informtionszentrum Ostturkestan verurteilt Chinas Todesstrafe an uighurischen Freiheitskämpfern stark

Die chinesische Regierung verurteilte eine Gruppe aus fünf Freiheitskämpfern aus Ostturkestan zum Tode, deren Anführer Abduweli Memtimin war. Zwei Gruppenmitglieder hatten am 8. November 2007 bereits eine zweijährige Haftstrafe abgesessen. Sie wurden illegaler Explosionen bis hin zur Führung terroristischer Gruppierungen für schuldig gesprochen. Das Informationszentrum Ostturkestan verurteilt stark die unfaire Entscheidung der chinesischen Regierung die Todesstrafe anzuwenden, obwohl ein klarer Mangel an Beweisen besteht.

Die chinesische Regierung behauptet in ihren Berichten, dass die Verurteilten, Mitglieder der “Islamischen Bewegung Ostturkestan” waren, eine Gruppierung der die chinesische Regierung vorwirft, einen islamischen Staat in Ostturkestan, unabhängig von China, gründen zu wollen. Diese Gruppierung wurde im August 2002 auf die Liste terroristischer Gruppierungen der USA gesetzt, obwohl wenig über ihre Größe, Ziele oder Aktivitäten bekannt war. Man geht weitgehend davon aus, dass die „Islamische Bewegung Ostturkestan“ nur auf Drängen der chinesischen Behörden in dieser Liste aufgenommen wurde, sodass die USA hoffen konnten, sich auf Chinas Unterstützung im Krieg gegen den Terror verlassen zu können.

Unabhängige Wissenschaftler und Analytiker folgerten jedoch, dass die Gruppierung als solche Ende 2003 nicht mehr existierte, nachdem der vorgegebene Anführer bei einem Gefecht mit dem pakistanischen Militär in Pakistan umgebracht wurde. China wirft der oben genannten Gruppierung außerdem vor, enge Verbindungen zur Al-Qaida zu haben, obwohl wieder einmal kein Beweis jemals zur Stützung dieses Vorwurfes präsentiert wurde. Und vor allem hat noch nie ein Al-Qaida Mitglied in einer öffentlichen Äußerung die Verbindung zu Ostturkestan oder dem uighurischen Volk bekannt gegeben.

Die chinesische Regierung hat den Uighuren noch nie die Redefreiheit oder Menschenrechte gewährt. Stattdessen wendet so fortlaufend eine harte Razzienpolitik gegen jegliche Form von uighurischen Gegnern an. Dies könnte möglichen gewaltsamen Widerstand hervorrufen, deshalb sollte die chinesische Regierung ihre Verantwortung erkennen und eine angemessene Politik suchen. Es gab keinen Beweis dafür, dass die Freiheitskämpfer gewaltsame Handlungen in Ostturkestan verübt haben. Es gibt keinerlei Videoaufnahmen, Zeugenaussagen und keinerlei erhärteten Beweis aus irgendeiner anderen Quelle.

In Anbetracht der internationalen Menschenrechtsdeklaration, “haben alle Völker das Recht auf Selbstbestimmung. Kraft dieses Rechtes bestimmen sie frei ihren politischen Status und betreiben frei ihre wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung“. Das Informationszentrum Ostturkestan glaubt daran, dass die Uighuren das Recht haben, für ihre Freiheit und Selbstbestimmung zu kämpfen, die Uighuren, die gegen das chinesische Regime und die chinesische Regierung als Freiheitskämpfer und nicht als Terroristen kämpfen.
Das Informationszentrum Ostturkestan ehrt diese Freiheitskämpfer und spricht tiefstes Bedauern wegen ihrer Hinrichtung aus. 
 


© ETIC © Uygur.Org  15.11.2007 12:47   Published By Mihriban